Sehenswürdigkeiten in Ustka – ein Leitfaden für das Wochenende 2026
Ein Leuchtturm, ein Fischereihafen mit drehbarer Fußgängerbrücke, eine alte Fischersiedlung mit Fachwerkhäusern, ein Pier und ein Kurort-Ambiente. Ein komplettes Programm für zwei oder drei Tage am Meer.
Ustka ist ein Badeort und Kurort an der Mündung des Flusses Słupia. Er vereint einen charmanten Fischerhafen, einen Leuchtturm, eine alte Fischersiedlung mit Fachwerkhäusern und weitläufige Strände. Im Folgenden finden Sie eine Reiseroute für ein Wochenende oder einen Kurzurlaub, die Ihnen die Highlights von Ustka zeigt.
Tag 1 – Der Hafen, der Leuchtturm und das alte Fischerdorf
Beginnen Sie am Hafen an der Mündung des Flusses Słupia – das Herzstück der Küstenregion von Ustka ist der Fischerei- und Yachthafen, wo Kutter und Yachten anlegen. Die größte moderne Attraktion ist die drehbare Fußgänger- und Fahrradbrücke, die das östliche und westliche Ufer verbindet. Während der Saison dreht sie sich, um Schiffen die Durchfahrt zu ermöglichen. Ein spektakuläres Erlebnis, das sich ideal mit einem Spaziergang verbinden lässt.
Direkt neben dem Hafen steht ein Leuchtturm aus dem späten 19. Jahrhundert – ein markanter roter Turm, den man besteigen kann, um den Hafen und die Küste zu überblicken. Von dort aus gelangt man zur alten Fischersiedlung in den Straßen Marynarki Polskiej und Kosynierów – die erhaltenen Fachwerkhäuser bilden einen der stimmungsvollsten Orte an der polnischen Küste.
Tag 2 – Strand, Pier und Promenade
Der zweite Tag wird am Strand und an der Seebrücke verbracht. Ustka hat zwei Strände – einen Ost- und einen Weststrand –, die durch den Hafen getrennt sind; beide sind breit und bieten einen flachen Zugang zum Wasser. Die Strandpromenade mit ihren Imbissständen lädt zu einem Spaziergang und einem Eis ein, und das kuratierte Mikroklima (Jod, Salz, Kiefernduft) wirkt schon allein durch die Nähe zum Meer regenerierend.
Tag 3 – Blücherbatterie und Umgebung
Am dritten Tag lohnt sich ein Ausflug von Ustka westwärts zur Blücher Batterie – Überreste deutscher Küstenartilleriestellungen aus dem Zweiten Weltkrieg, versteckt in einem Küstenwald. Diese ungewöhnliche „militärische“ Sehenswürdigkeit findet man in den meisten Urlaubsorten nicht. Alternativ bietet sich eine Bootsfahrt vom Hafen aus oder eine Radtour entlang der Küste an.
Praktische Tipps
- Beste Reisezeit: Juni und September – warmes Wasser, weniger Andrang, niedrigere Preise als in der Hochsaison.
- Kurort: Ustka hat den Status eines Kurorts – es lohnt sich, die angebotenen Behandlungen (Torf, Inhalationen) und die Aufstiegstürme zu nutzen, wenn man Entspannung mit Gesundheit verbinden möchte.
- Drehbrücke: Beachten Sie die Drehzeiten – sie ist eine spektakuläre kleine Attraktion für sich.
Für detaillierte Unterkunfts- und Restaurantempfehlungen besuchen Sie bitte weitere Blogbeiträge und das Verzeichnis der Unterkünfte mit 360°-Rundgängen.
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